Die standesamtliche Trauung
Im Theodor-Heuss-Museum in Brackenheim am 27.06.2008
Unser erster großer Tag an diesem Wochenende rückte immer näher und wir waren komischerweise immer noch nicht aufgeregt. Nachdem auch Maku an diesem Tag frei hatte, konnten wir morgens gemütlich
frühstücken und uns fertig machen. Maku besorgte dann noch den Brautstrauß und die Anstecknadel und schon standen unsere Eltern sowie Trauzeugen gesammelt, herausgeputzt und vor allem auch pünktlich
(diese Wette hätten wir verloren :-)) vor unserer Tür.
Die Aufregung und Anspannung hielt sich bei uns immer noch in Grenzen. „Das kommt bestimmt noch...", dachten wir uns.
Dem Zeitplan um Längen voraus machten wir uns auf den Weg zum Theodor-Heuss-Museum, wo die Trauung stattfinden sollte. Dort angekommen mussten wir zuerst noch einem weiteren Brautpaar den Vortritt
lassen, und konnten schon beobachten, wie die Stimmung danach so sein würde.
Noch immer keine Nervosität!
Als wir dann um 11 Uhr an der Reihe waren, den Platz einnahmen und der Standesbeamte Herr Rathgeb uns begrüßte hatte das lange Warten endlich ein Ende.
Die Trauung verlief interaktiv (wie das der Lehrer so gewohnt ist) und jeder der Anwesenden wurde einmal aufgerufen, egal ob er wollte oder nicht. Doch das war erst der Anfang. Denn nach dem Ja-Wort
bestand Herr Rathgeb auf ein Ständchen von Hildegard Kunz, das sie zuvor selbstbewusst (sie dachte wohl an einen Scherz) versprochen hatte. Nach kurzer Rücksprache mit allen wurde im „tiefsten"
Schwabenländle voller Stolz und Inbrunst die Nationalhymne Badens (Das Badnerlied) angestimmt. Wir, und wohl auch der Standesbeamte, werden dies sicherlich immer in Erinnerung behalten.
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feier gingen wir in das über, was wir am besten können: Das Feiern (und Manu: Sekt trinken) Die Nervosität ließ immer noch auf sich warten, aber wer nicht
will der hat halt g'het...
Einigen stieg der Sekt in den Kopf, anderen wiederum in die Füße, so dass neue Schuhe hermussten. Deshalb beschlossen die „Men in black" einfach mal im Städtle zu shoppen (auch wenn der ein oder
andere gar kein Geld dabei hatte).
Anschließend ging es dann noch in die nahe gelegene Pizzeria, um den Beginn dieses neuen Lebensabschnittes gebührend zu feiern.
Alle Bilder gibt es hier...
