Unsere Flitterwochen
Der Tag war endlich gekommen, an dem wir unsere Sachen packten und uns für unsere Flitterwochen fertig machten. Am nächsten (sehr frühen) Morgen würde es dann soweit sein. Wir wollten mit dem Zug von Bruchsal nach Frankfurt fahren um dann von dort in die Dominikanische Republik zu reisen. Um sicher zu gehen, schauten wir noch einmal im Internet nach, ob der Zug auch planmäßig an- und abfährt. Allerdings verspätete sich der Zug laut Internet um angeblich eine Stunde. Wir beschlossen trotzdem nach Bruchsal zu fahren, denn eine Stunde wäre im Zeitplan noch locker drin gewesen. Dort angekommen standen wir jedoch vor einem neuen Problem. Der Zug hatte tatsächlich die angekündigte Verspätung. Wir wussten allerdings nicht, um wieviel Minuten / Stunden das sein wird, da um 1 Uhr nachts weder Personal noch Aushänge vorhanden waren. So entschieden wir uns nach langem hin und her, dass wir das großzügige Angebot vom Brautvater Heribert in Anspruch nehmen, und uns von Ihm nach Frankfurt fahren lassen. Dies hatte zur Folge, dass wir recht zeitig am Flughafen ankamen. Also gaben wir ersteinmal unser Gepäck auf. Hier standen wir vor dem nächsten Problem. Denn wir hatten jeder einen Koffer (man beachte, dass Maku's Koffer schwerer war, als Manu's) und ein Beauty-Case von Manu. Dieses kleine Köfferchen musste jedoch - bedingt durch die zu hohe kg-Anzahl manch anderer Koffer - mit ins Handgepäck. Dies war eigentlich kein Problem. Aber Manu hatte sich extra für diese Reise tolle (und natürlich teure) Haarkuren und Ähnliches gekauft. Da man aber nur maximal 100 ml Flüssigkeit mit ins Flugzeug nehmen durfte, musste Manu sich gezwungernermaßen von den Sachen trennen. Aber auch das konnten wir locker verkraften, im Hinblick auf die nächsten 14 Tage, die uns bevorstanden. Also warteten wir, bis wir endlich einchecken konnten. Wir waren guter Hoffnung, denn von den angekündigten Streiks des Flughafenpersonals wurden wir laut Anzeigetafel verschont. Dies sollte sich jedoch sehr bald ändern. Voller Spannung warteten wir in der Boarding Zone. Draußen war es noch dunkel und auch das Flugzeug war noch nicht in Sicht. Die aufkeimende Müdigkeit wurde aber von der Vorfreude im Kern erstickt. Eine Durchsage teilte uns mit, dass der Flug bedauerlicherweise überbucht war, und das Flugpersonal nun Freiwillige suche, die auf diesen Flug gegen 300 € pro Person verzichten, um mit dem nächsten Flieger in Richtung DomRep aufzubrechen. Bis die Freiwilligen gefunden waren, konnten wir natürlich - das noch nicht vorhandene Flugzeug - nicht betreten. Der einzige Lichtblick in diesem Moment war, dass am Horizont langsam die Sonne aufging. Eine Durchsage folgte nach der Anderen und so mussten wir insgesamt 3 Stunden warten. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns zuhause noch aufs Ohr gelegt und hätten den Zug genommen.
Der Flug war lang und nicht ganz so normal wie sonst. Denn durch die Streiks standen uns nur 2 Toiletten zur Verfügung. Außerdem mussten wir Einsparungen in den Bereichen Getränke und Essen hinnehmen. Die Filme waren jedoch klasse. Und auch die Zuversicht, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, ließ die Vorfreude nur noch größer werden und den Flug schneller vorbeigehen.
Und dann kamen wir endlich an.... (bitte unten auf Play drücken)
Es war einfach herrlich. Die Sonne, das Meer, das Hotel (und vorallem das Essen mmmmh)
Aber seht selbst...
Aber nicht, dass jetzt der Eindruck entsteht, dass wir nur am Strand liegen und essen. Wir haben auch das Land erkundschaftet. Natürlich nur mit Führung. Der Leitspruch war:
"Viel Trinken, positiv Denken"
Aber da haben wir ja keine Probleme mit.... :-)
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Zum Schluss noch ein paar Eindrücke vom Essen und der Anlage. Nicht zu vergessen dem Paar, das wir dort kennengelernt haben. Sie haben uns gelernt, wie man Cuba Libre richtig trinkt :-)
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Abschließend können wir nur sagen, dass wir alle Strapazen, die wir vorher erleben durften, gerne in Kauf genommen haben. Denn einen so schönen Urlaub (und dazu noch Flitterwochen) hätten wir uns nicht träumen lassen...
Manu & Maku
